Skip to main content
  1. Home >
  2. Über Fujitsu >
  3. Case Studies>
  4. TECTEO Group

TECTEO Group

"In den vergangenen drei Jahren hat Fujitsu eine stabile, flexible und kostengünstige Plattform geschaffen, die mit unserem Unternehmen wachsen kann. Dies fördert unsere künftige Expansion und macht die Verwaltung gleichzeitig einfacher"

Regis Pitolet IT Infrastructure and Operations Director, TECTEO Group

Der Kunde

Die TECTEO Group ist ein Industriekonzern, der in Wallonien und Brüssel angesiedelt ist und eine dynamische und breit gefächerte Unternehmenspolitik in den Bereichen Energie und Telekommunikation verfolgt. Die Konzernstrategie spiegelt sich in vier Marken wider: RESA ist auf den Betrieb der Strom- und Gasverteilernetze in der Provinz Lüttich spezialisiert, VOO ist der führende Telekommunikationsanbieter in Wallonien und einem Teil von Brüssel, TECTEO Invest betreut die Finanzbeteiligungen des Konzerns an anderen Unternehmen und TECTEO Energy widmet sich der Entwicklung neuer Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien.

Die Herausforderung

Die TECTEO Group ist aus dem Zusammenschluss zehn verschiedener Unternehmen des öffentlichen und privaten Sektors hervorgegangen. In Folge dessen gab es mehr als 15 über ganz Belgien verteilte Rechenzentren, sodass eine Zusammenführung der Geschäftsanwendungen innerhalb des Konzerns nicht möglich war. Darüber hinaus war ihre Verwaltung schwierig und zeitraubend.

„Vor vier Jahren hatten wir 15 verschiedene Rechenzentren, jedes mit einer anderen Architektur und Infrastruktur, was eine mangelnde Konsistenz und hohe Verwaltungskosten zur Folge hatte“, so Regis Pitolet, IT Infrastructure and Operations Director. „Wir wollten all diese unterschiedlichen Systeme auf die effizienteste Weise in einer einfach zu handhabenden Server- und Storage-Lösung vereinen.“

Pitolet hatte im Rahmen früherer Funktionen bereits Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Fujitsu und bat das Unternehmen um Rat. Fujitsu empfahl eine schrittweise Migration auf ein neues zentralisiertes und konsolidiertes Rechenzentrum, angefangen mit einer Pilotphase. Dadurch würden Unterbrechungen des Geschäftsbetriebs auf ein Minimum reduziert.

„Ziel des Projektes war es, die unterschiedlichen, schwierig zu verwaltenden Systeme in den verschiedenen Konzernbereichen zu harmonisieren, sodass sie weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Wettbewerbsfähigkeit des Konzern spielen konnten“, fügt Pitolet hinzu. „Durch die Vereinfachung der Verwaltung erwarteten wir auch eine Verringerung der Gesamtbetriebskosten.“

Die Lösung

Fujitsu konsolidierte und virtualisierte die Infrastruktur von zwei Rechenzentren, angefangen mit einem Virtualisierungsprojekt und einem gemeinsamen SAN in jedem Rechenzentrum.

Es gab zwei primäre Projektabschnitte: eines betraf das Konsolidierungsprogramm für die Rechenzentren und das andere die Bereitstellung von ausreichend Kapazität, um das Wachstum sowie den Bedarf des Unternehmens an neuen Services zu bewältigen.

„Wir haben einen pragmatischen, langfristigen Ansatz verfolgt, um für eine reibungslose Migration zu sorgen, die unseren Geschäftsbetrieb nicht beeinträchtigt. Nur dank der Flexibilität und Expertise des Fujitsu Teams waren wir in der Lage, ein derart reibungsloses Projekt zu realisieren“, betont Pitolet. „Wir haben nun 90 Prozent unserer Anwendungen virtualisiert und verfügen über fast 1000 virtuelle Maschinen, die auf 50 Fujitsu Servern an zwei vollständig replizierten Standorten laufen.“

Fujitsu führte außerdem IaaS (Infrastructure-as-a-Service) ein, wodurch das Unternehmen eine Lösung erhielt, die reibungslos läuft und zudem die Verwaltungskosten erheblich senkt. Im Prinzip stellt sie dem Unternehmen Services nach Bedarf zur Verfügung, wenn diese benötigt werden.

„In den vergangenen drei Jahren hat Fujitsu eine stabile, flexible und kostengünstige Plattform geschaffen, die mit unserem Unternehmen wachsen kann“, erläutert Pitolet. „Dies fördert unsere künftige Expansion und macht die Verwaltung gleichzeitig einfacher.“ Die TECTEO Group verfügt nun über zwei vollständig replizierte Tier-3- Rechenzentren in Villers-le-Bouillet im Süden Belgiens, die sich aus insgesamt 20 PRIMERGY RX600 S6 Servern, 4 ETERNUS DX400 S2 SANs, 1 ETERNUS DX8700 S2 und 30 PRIMERGY RX300 S8 Rack-Servern zusammensetzen. Gemeinsam bieten sie fast 25 TB RAM und 1 PB Speicherkapazität.

Der Nutzen

Die TECTEO Group profitiert von einer gesteigerten Effizienz und niedrigeren Kosten. Und obwohl das Unternehmen weiterhin wächst, musste Pitolet sein eigenes Team nicht vergrößern, weil die neue Lösung sehr einfach zu verwalten ist. Neue Dienste können innerhalb weniger Stunden anstatt Wochen bereitgestellt werden, wodurch das Unternehmen agiler wird und schneller auf wechselnde Marktanforderungen reagieren kann.

„Dank der einfachen Bereitstellung neuer Dienste sind wir flexibler und können schneller auf die Bedürfnisse unserer Nutzer und Kunden reagieren“, ergänzt Pitolet. „Die Anwendungen arbeiten ebenfalls effektiver, was unsere Nutzer produktiver macht. Insgesamt hat dies die Art und Weise, in der wir unser Geschäft betreiben, grundlegend verändert.“

Darüber hinaus hat der Wechsel von einer heterogenen Umgebung zu einer ganzheitlichen, konsolidierten Architektur Auswirkungen auf den Stromverbrauch gehabt, weil die Anzahl physischer Server reduziert und so der Energie- und Kühlungsbedarf verringert wurde. Zweihundert Server wurden durch nur 50 Fujitsu PRIMERGY Server ersetzt, die zusammen 1.000 virtuelle Maschinen hosten.

„Wir konnten unseren Hardware-Umfang erheblich verkleinern, obwohl wir als Unternehmen gewachsen sind. Als wir mit dem Projekt begannen, verarbeiteten wir 10 TB an Daten; das ist nun unternehmensweit auf 1 PB gestiegen“, äußert Pitolet. „Dank Fujitsus Flexibilität und Skalierungsfähigkeiten hat dieses Wachstum die Migration oder die Bereitstellung neuer Dienste nicht beeinträchtigt. Und durch die Umsetzung des Konzepts der zwei vollständig replizierten Standorte sind wir auch vor größeren Katastrophen geschützt.“

Fazit

Jetzt, wo die neuen replizierten Rechenzentren in Betrieb sind, ist Pitolet stets bemüht, die Leistung zu optimieren und das Beste aus der Lösung herauszuholen.

„Wir arbeiten fortwährend daran, die Effizienz der Architektur zu maximieren, und wir beziehen immer mehr Unternehmensbereiche mit ein, um deren Bedürfnisse zu ermitteln und sicherzustellen, dass diese erfüllt werden“, kommentiert Pitolet abschließend. „Wir werden mit Fujitsu weiterhin daran arbeiten, die Kapazitäten auszubauen, ohne die Kosten zu steigern.

„Fujitsu ist ein flexibler, pragmatischer und kompetenter Partner, der die Fähigkeit besaß, dem wachsendem Umfang des Projektes stets gerecht zu werden.“
Regis Pitolet, IT Infrastructure and Operations Director, TECTEO Group

Kundenvorteile

  • Das Unternehmen kann neue Dienste innerhalb weniger Stunden anstatt Wochen bereitstellen, wodurch es agiler wird und schneller auf wechselnde Anforderungen reagieren kann
  • Die Anwendungsleistung hat sich verbessert, wodurch die Produktivität der Nutzer gesteigert wird
  • Die vereinfachte Verwaltung hat die Kostenreduziert und zu mehr Stabilität geführt
  • Durch die um 75 % verringerte Anzahl an Servern spart das Unternehmen immens bei den Energiekosten

Produkte und services

  • 20 x FUJITSU Server PRIMERGY RX600 S6
  • 30 x FUJITSU Server PRIMERGY RX300 S8
  • 1 x FUJITSU Storage ETERNUS DX8700 S2
  • 4 x FUJITSU Storage ETERNUS DX400 S2

Download

TECTEO Group (257 KB)