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COMback GmbH

"Die Performance der ETERNUS DX90 Speichersysteme ist wie das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugend. Die Sparsamkeit im Energieverbrauch dieser Systeme hat unsere Erwartungen übertroffen"

Gottfried Stegmann Geschäftsführer, COMback GmbH

Der Kunde

Im Rechenzentrum CITA („Centrum für informationstechnische Angelegenheiten“) im ehemaligen Atombunker der Landesregierung Baden-Württemberg in Oberreichenbach (bei Stuttgart) bietet COMback hochsichere IT-Services an. Alleinstellungsmerkmal der COMback GmbH ist die Zertifizierung aller eigenen Geschäftsprozessen nach ISO 27001 „für hohen und sehr hohen Schutzbedarf“ auf Basis von BSI-Grundschutz. COMback vereint höchste Sicherheitsansprüche – mit Know-how in den Bereichen Notfallvorsorge, Business Continuity, Hochsicherheitshousing und weiteren sicheren Dienstleistungen. Kunden von COMback sind Verwaltungen, Finanzinstitute, Energieversorger, Industrie sowie medizinische Organisationen, Industrieunternehmen und Energieversorger, deren Daten 30 Meter tief unter die Erde und hinter bis zu fünf Meter dicken Mauern mittels modernster Hardware sicher ausgelagert werden.

Die Herausforderung

Dadurch erfolgt auch die Auswahl der dabei eingesetzten Speichersysteme besonders gewissenhaft. „Die hohen Anforderungen, die unsere Kunden an uns als Rechenzentrumsbetreiber stellen, müssen wir an den IT-Hersteller weitergeben“, erklärt Gottfried Stegmann, einer der beiden Geschäftsführer der COMback GmbH. „Wir betreiben unsere Speichersysteme hinter einer SAN-Virtualisierung und haben daher Hardware mit entsprechender Lese- und Schreib-Performance gesucht, die zudem über gute Skalierbarkeit verfügt.“ Auch war die Reduzierung des Stromverbrauchs im Vergleich zu den bisherigen Systemen wichtiges Auswahlkriterium.

Die Lösung

Die Wahl fiel nach eingehender Prüfung auf vier ETERNUS DX90 Speichersysteme von Fujitsu, die nun „unter Tage“ in einem der sichersten Rechenzentren der Welt ihren Dienst tun. Die COMback GmbH setzt die mit jeweils 115 Terabyte Brutto-Plattenspeicherkapazität ausgestatteten Systeme über mehrere interne Rechenzentren verteilt ein. In einem weiteren Schritt wurde die Speicherstruktur um eine ETERNUS DX440 für BS2000 Mainframe-Anwendungen erweitert.

PRODUKTE UND SERVICES

  • Speichersysteme: 4x Fujitsu ETERNUS DX90 mit je 115 TB
  • Storage-Virtualisierung: DataCore SANsymphony

Kundenvorteile

Die Wurzeln des hochsicheren Rechenzentrums der COMback GmbH liegen im Kalten Krieg. Damals wurde 50 Kilometer von Stuttgart entfernt ein Bunker gebaut, der bis zu 230 Mitglieder der Notregierung von Baden-Württemberg Zuflucht geboten hätte. Die baden-württembergische Landesregierung sah sich deshalb einer besonderen Gefährdung ausgesetzt, weil sich in Stuttgart damals wie heute der „Supreme Allied Commander Europe“, also das NATO-Oberkommando für Europa befand. Im Kriegsfall wäre ein atomarer Angriff also wahrscheinlich gewesen. Seit 1993 dient der Bunker friedlichen Zwecken. Die 70.000 Tonnen Beton und Stahl schützen immer noch vor elektromagnetischer Strahlung und anderen möglichen Katastrophenfällen wie etwa einem Flugzeugabsturz. „Ein weiterer Vorteil für die heutige Nutzung als Rechenzentrum ist, dass selbst der Einsatz elektromagnetischer Waffen keine Wirkung hätte“, erklärt Gottfried Stegmann. „Solche Angriffe sind im IT-Zeitalter wegen der damit einhergehenden Datenzerstörung nach wie vor besonders gefährlich.“

Die Fujitsu-Speichersysteme befinden sich also an einem besonderen Arbeitsplatz, an dem sie in unterschiedlichen Brandabschnitten zum Einsatz kommen. „Wir spiegeln die Daten zwischen den Systemen, so dass wir auf eine Netto-Speicherbelegung von gut 140 Terabyte kommen“, so Stegmann. „Wir haben vier Basis-Systeme gekauft, um jeweils noch genügend Luft für Kapazitätserweiterungen zu haben.“ Schließlich muss sich ein Rechenzentrumsbetreiber schnell auf neue Kundenanforderungen einstellen können – und das bedeutet in der Regel eine Aufstockung der Storage-Kapazitäten. Doch der studierte Wirtschaftsinformatiker gibt sich gelassen: „Für die nächsten fünf Jahre haben wir mit den möglichen Erweiterungen der vier ETERNUS DX90-Systeme ausreichend Wachstumspotenzial in dieser Speicherklasse.“
Übrigens befindet sich gewöhnlich kein Mensch im COMback-Rechenzentrum, von dem außerhalb nur eine Antenne und ein überdachter Zugang zu sehen ist. Server und Speichersysteme werden vollständig von außen gemanagt. Dies geschieht beim Speicher über die DataCore-Lösung SANsymphony, die alle physikalischen Speicher als einen gesamtheitlichen Ressourcenpool virtuell zusammenfasst.

Fazit

Bisher betrieb die COMback GmbH bis zu fünf verschiedene Speichersysteme unterschiedlicher Hersteller. „Mit der neuen Fujitsu-Speicherhardware haben wir zunächst alle Altsysteme im Midrange-Bereich abgelöst“, erläutert Stegmann. „Mit dieser Vereinheitlichung reduzieren wir den Wartungsaufwand. Zudem sind wir mit der Leistung der ETERNUS DX90 sehr zufrieden.“ Dieser Homogenisierungs- und Konsolidierungsprozess hat sich auch in Puncto Energieverbrauch für COMback ausgezahlt, wie Gottfried Stegmann feststellt:

„Die Stromersparnis ist enorm. Wir verbrauchen nur noch einen Teil der bisher benötigten Energie. Zum einen betreiben wir jetzt weniger und effizientere Platten, zum anderen arbeiten die ETERNUS DX90-Systeme sparsam. Insgesamt liegt unser Stromverbrauch im Storage bei etwa einem Viertel des bisherigen Verbrauchs. Wir konnten unsere Energiekosten entsprechend senken. Wir werden auch in Zukunft weiter Fujitsu in unsere Storageplanung einbeziehen.“

Download

PDF Casestudy COMback (112 KB)