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Störfestigkeitsprüfungen

ESD (elektrostatische Entladung)

Wozu: Nachweis der Störfestigkeit gegen Entladungen statischer Elektrizität (ESD), hervorgerufen von einer Person oder einem Gegenstand durch direkte Berührung (Kontaktentladung) oder durch Kontakt mit der Umgebung (Luftentladung).
Prüfmethode: Entladung mit bis zu 15 kV über eine Kopplungsebene oder an allen Kontaktflächen der Testgeräte (z. B. Laufwerke, Schnittstellen, Gehäuse und Schalter)

Einstrahlung hochfrequenter elektromagnetischer Felder

Wozu: In der Nähe von starken hochfrequenten „Stör“-Quellen (z. B. Radio/TV- Sender, Handy, Betriebsfunk) muss ein Gerät störungsfrei betrieben werden können. Kritisch für Bildschirme, Sensoren und Audioleitungen.
Prüfmethode: Einstrahlung auf das Testgerät mit hochfrequentem Störsignal (z. B. mit Feldstärken bis 20 V/m). Es wird überwacht, ob sich beim Betrieb des Geräts Störungen einstellen.

Burst, schnelle transiente Störimpulse

Wozu: Nachweis der Festigkeit eines Produkts gegenüber Störungen, die durch Schaltspannungsspitzen verursacht werden (z. B. Unterbrechung der induktiven Last, Relaiskontaktprellen).
Prüfmethode: Kopplung von schnellen transienten Spitzenimpulsen in Netz- und Datenleitungen (bis max. 4 kV)

Surge, langsame energiereiche Störimpulse

Wozu: Beurteilung der Leistung von Geräten bei energiereichen Spannungsspitzen auf Versorgungs- und Datenleitungen, die durch Überspannungen aufgrund von Transienten nach Schaltvorgängen oder Blitzschlag in der nahen Umgebung verursacht werden.
Prüfmethode: Einkopplung auf Netzleitung und Datenleitung (bis 4 kV)

Induzierte, leitungsgeführte Hochfrequenz

Wozu: Die Prüfung dient zum Nachweis der Störfestigkeit von Geräten gegenüber hochfrequenten Störspannungen von Hochfrequenzsendern. Diese Störungen können Geräte mit mindestens einem spannungsführenden Kabel (Netzkabel, Signalleitungen, Masseverbindung) betreffen.
Prüfmethode: Einkopplung von Hochfrequenz auf Netz- und Datenleitungen mittels Koppelnetzwerk oder Stromzange
Frequenzbereich: 150 kHz bis 80 MHz

Netzfrequenz-Magnetfelder

Wozu: Magnetfelder können den zuverlässigen Betrieb von Geräten und Systemen beeinträchtigen, insbesondere gilt dies für darin enthaltene magnetisch empfindliche Bauteile.
Prüfmethode: Das Gerät wird in ein Magnetfeld mit 1-30 A/m (bis max. 100 A/m) mit energietechnischen Frequenzen (16 2/3 Hz oder 50 Hz) ausgesetzt.

Spannungsschwankungen und -unterbrechungen in Versorgungsnetzen

Wozu: Spannungsschwankungen und kurze Unterbrechungen werden durch das Netz, die Anlage oder plötzliche, große Lastschwankungen verursacht. Spannungsschwankungen können durch kontinuierlich variierende Lasten entstehen. Derartige Störungen können den Betrieb von Geräten und Systemen beeinträchtigen.
Prüfmethode: Simulation von Spannungsunterbrechungen bzw. -schwankungen in der Netzversorgung mit festgelegten Spannungsleveln und Ausfalldauern (ab 10 ms).