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LKC-Gruppe

"Mit den Blade-Servern und Speichersystemen von Fujitsu konnten wir die Performance um bis zu 40 Prozent steigern und unseren Sicherheitsstandard deutlich erhöhen. Als Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte tragen auch wir eine hohe Verantwortung hinsichtlich der Datensicherheit sowie deren Verfügbarkeit, im Besonderen im Rahmen der berufsrechtlichen Vorgaben.

Robert M. Beck, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Partner der LKC-Gruppe;
Peter Jordan, IT-Risk-Manager und Partner der LKC-Gruppe"

Der Kunde

LKC besteht aus einem Netzwerk von elf Partnerkanzleien im Wesentlichen in Bayern und Berlin mit insgesamt 250 Mitarbeitern und Stammsitz in Grünwald bei München. LKC betreut Mandanten aller Größenordnungen in sämtlichen Fragen in Puncto Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Recht, darunter auch Stiftungen und Kommunen. LKC bietet insbesondere auch Prüfungs- und Beratungsleistungen zu den Themen IT-Risikomanagement, IT-Systemprüfungen und Prozessprüfungen. Darüber hinaus verfügt LKC auch über hochqualifizierte Spezialisten im Bereich Sonderprüfungen und Transaktionen. Die LKC-Gruppe ist Mitglied von HLB International, einem weltweiten Netzwerk unabhängiger Wirtschaftsprüfungs-, Steuerberatungs- und Unternehmensberatungsgesellschaften.

Die Herausforderung

Die heterogen gewachsene IT-Infrastruktur in den elf Standorten wies früher noch kein gruppeneinheitliches Datensicherungs-Konzept auf, sodass Daten dezentral gespeichert beziehungsweise gesichert wurden. Außerdem stießen die Server-Kapazitäten in der ersten Ausbaustufe des LKC-Rechenzentrums an ihre Grenzen. Hier liegen zentrale Anwendungen wie etwa DATEV, auf die alle LKC-Mitarbeiter zugreifen können. „Außerdem ging es uns darum, die Datensicherheit zu steigern sowie die Verfügbarkeit der Daten zu erhöhen“, erklärt Peter Jordan, IT-Risk-Manager und Partner der LKC-Gruppe. „Wir wollten unsere IT nicht mehr selbst betreiben, sondern an einen kompetenten IT-Partner auslagern.“

Die Lösung

Der in München und Rosenheim ansässige FUJITSU SELECT Partner ITM GmbH hat für die LKC-Gruppe ein Konzept entwickelt, das eine zentralisierte Datensicherung vorsieht und auch Failover-Maßnahmen enthält. Die neue Backup-Lösung folgt dem Backup-to-Disk-to-Tape-Prinzip. Hierbei kommen sowohl Speichersysteme als auch eine Tape Library von Fujitsu zum Einsatz. Die bisherigen Server sind ebenfalls von Fujitsu-Systemen abgelöst worden. Das in drei Brandabschnitte unterteilte Rechenzentrum befindet sich in den Räumen von LKC, wird aber von der ITM GmbH via Remote-Tools betrieben.

Kundenvorteile

Die LKC-Gruppe verbindet ihre Beratungsleistungen und Jahresabschlussprüfungen bei ihren Mandanten auch mit der Analyse von IT-Strukturen und IT-gestützten Geschäftsprozessen, auch
hinsichtlich Sicherheit und Verlässlichkeit, im Sinne der Ordnungsmäßigkeit und Unternehmensbestandssicherheit. Auf der Grundlage eines bewährten Konzeptes werden die möglichen Unternehmensrisiken sowie die unternehmensseitigen Maßnahmen zu deren Begegnung als Vermögensschutzprävention strukturiert hinterfragt und auch Verbesserungsmöglichkeiten empfohlen. „Diese Erfahrungswerte haben wir in die Konzeption unseres Rechenzentrums einbringen können“, erklärt Peter Jordan, der die LKC-Mandanten in Bezug auf IT-Risk-Management und Compliance betreut. „Mit der Weiterentwicklung und Erneuerung unserer IT wollten wir den gestiegenen Anforderungen unserer wachsenden Gruppe Rechnung tragen. Mit der ITM GmbH haben wir einen Partner gefunden, der auch Branchenkenntnis mitbringt und wirklich mitgedacht hat.“ 

Das war auch notwendig, denn ein leistungsfähiges und gespiegeltes Rechenzentrum auf minimaler Fläche unterzubringen, gestaltete sich als echte Herausforderung. „Größere Umbaumaßnahmen wären schwierig gewesen“, verdeutlicht Ljubodrag Mikulovic, Systemarchitekt und Projektleiter von der ITM GmbH. „Das Sinnvollste war eine Raum-in-Raum-Lösung. Wir haben mit den bereits vorhandenen Lampertz-Sicherheitsschränken drei Brandabschnitte in zwei Räumen geschaffen, um so ein Höchstmaß an Ausfallsicherheit zu gewährleisten.“ 

So enthält ein Brandabschnitt einen PRIMERGY BX400 S1 Blade-Server und einen PRIMERGY RX200 Server für die DataCore-Lösung zur Storage-Spiegelung sowie ein ETERNUS DX90 S2 Platten-Speichersystem. Im zweiten Brandabschnitt stehen ein gespiegeltes Blade-Server-System und ein PRIMERGY RX300 Server als vCenter für die Server-Virtualisierung sowie eine ETERNUS LT40 Tape-Library fürs Backup. In der dritten und kleinsten Lampertz-Zelle sind ein ETERNUS Speichersystem und ein DataCore-Server als jeweils gespiegelte Systeme untergebracht. 

„Für uns waren die kleineren Blade-Server- von Fujitsu geradezu perfekt, denn sie haben uns die nötige Platzoptimierung ermöglicht“, lobt Robert M. Beck, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Partner der LKC-Gruppe. „Bei gleicher Server-Leistung profitieren wir dank Fujitsu von einem um 50 Prozent gesunkenen Energieverbrauch und weniger Wärmeentwicklung.“ 

Für Robert M. Beck und die 250 anderen Mitarbeiter der Gruppe hat sich der Schritt zu einem moderneren Rechenzentrum gelohnt. „Alle Anwendungen im zentralen Rechenzentrum, auf die wir von den Niederlassungen aus zugreifen, laufen nun um 30 bis 40 Prozent schneller. Bei den DATEV-Lösungen sind es immerhin zehn Prozent Performance-Steigerung.“ 

Deutlich erhöht hat sich auch die Ausfallsicherheit. Die Speichersysteme sind via DataCore gespiegelt. Bei einem Ausfall greift ein automatisierter Fail-Over-Prozess. Auch die Blade-Server sind durch ihren Zwilling bestens abgesichert. Bei einem Ausfall könnten einzelne virtuelle Maschinen aus dem Backup heraus gestartet werden – und zwar innerhalb weniger Minuten.

Fazit

Die Erhöhung der Datensicherheit ist ein echtes Service-Plus für die LKC-Gruppe, denn die Mandantendaten sind in einem zentralen und professionellen Rechenzentrum mit einem entsprechenden Zugriffsberechtigungskonzept besser aufgehoben als lokal in den einzelnen Kanzleien. Die Umstellung auf die neuen Systeme durch die ITM GmbH verlief reibungslos an nur einem Wochenende. Insgesamt wird der weitere Ausbau beziehungsweise die Weiterentwicklung der LKC-IT nun kostengünstiger möglich sein als bisher - dank der zentralisierten Speicherung und Anwendungen sowie der einfach skalierbaren Fujitsu-Systeme. Auf der Agenda steht nun die Einführung eines zentralen Dokumentenmanagement-Systems für alle elf LKC-Standorte. Die LKC-Partner Robert M. Beck und Peter Jordan sind hochzufrieden mit dem Ergebnis:

„Mit der ITM GmbH haben wir einen passenden Technologiepartner gefunden, mit dem eine erfolgreiche Weiterentwicklung unserer IT-Infrastruktur gelungen ist. Durch den Einsatz verlässlicher Systeme von Fujitsu ist zudem ein hoher Qualitäts- und Sicherheitsstandardfür uns und unsere Mandanten gewährleistet.“
Robert M. Beck, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Partner der LKC-Gruppe
Peter Jordan, IT-Risk-Manager und Partner der LKC-Gruppe

Produkte und Services

  • Server: 2x FUJITSU Server PRIMERGY BX400S1, 1x FUJITSU Server PRIMERGY RX300, 2x FUJITSU Server PRIMERGY RX200
  • Speichersysteme: 2x FUJITSU Storage ETERNUS DX90 S2
  • Tape Library: 1x FUJITSU Storage ETERNUS LT40 mit LTO5
  • Storage-Virtualisierung: DataCore SANsymphony-V
  • Server-Virtualisierung: VMware vSphere
  • Services: Maintenance&Support über den FUJITSU SELECT Partner ITM GmbH (Rosenheim, München)

Download

Casestudy LKC (219 KB)