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SDF-P (BS2000)

Erweitert die Kommandosprache des BS2000 zu einer Programmiersprache

Aktuelle Version: V2.5

Durch SDF-P wird die Kommandosprache des BS2000 zu einer Programmiersprache erweitert, in der strukturiertes Programmieren analog zu höheren Programmiersprachen möglich ist. Damit kann die Ablaufsicherheit und die Wartbarkeit auch großer und komplexer Prozeduren entscheidend verbessert werden. Auf der anderen Seite wurde darauf geachtet, dass es möglich ist, kleinere Prozeduren schnell und einfach zu erstellen. Die Syntax der SDF-P-Sprache ist an die SDF-Syntax angepasst, orientiert sich aber auch an den Gewohnheiten üblicher Programmiersprachen.

SDF-P wird durch Prozeduraufruf aktiviert und liest dann die ganze Prozedur ein. Dies gilt auch für Blöcke im Dialog (z.B.: /FOR, .../END-FOR). Der Interpreter führt die Kommandos zur Kontrollfluss-Steuerung aus und reicht andere Kommandos an das BS2000 weiter. SDF-P stellt also einen Filter zwischen der Eingabe und dem übrigen BS2000 dar.

SDF-P enthält einen Variablenhandler, der Daten im Klasse-5-Speicher hält bzw. in Jobvariablen speichert. Zur Bearbeitung des Inhalts von S-Variablen stehen ein Ausdrucksauswerter sowie verschiedene Built-In-Funktionen zur Verfügung, mit denen auch Umgebungsinformationen beschafft und durch Variablensubstitution in beliebigen Kommandos eingesetzt werden können.

SDF-P-Prozeduren können vor dem Ablauf in ein Zwischenformat konvertiert werden. Die hierdurch entstehenden kompilierten Prozeduren sind auch in solchen Installationen ablauffähig, in denen SDF-P nicht geladen ist. Damit wird ihr freier Austausch zwischen BS2000-Installationen analog zu den alten Nicht-S-Prozeduren gewährleistet.