VM2000
Das Virtuelle Maschinen System VM2000 ermöglicht den simultanen Ablauf von mehreren virtuellen Systemen auf einem Server.
Angekündigte Version für S- und SQ-Server: V10.0
Aktuelle Version für S- und SX-Server: V9.0
Aktuelle Version für SQ-Server: V9.5
Eine virtuelle Infrastruktur mit VM2000 führt zur Senkung der IT-Kosten durch gesteigerte Effizienz, Flexibilität und Reaktionsfähigkeit. Somit können IT-Ressourcen schnell entsprechend dem wechselnden Geschäftsbedarf zugeordnet, neue Dienste bereitgestellt und die Auslastung der Server extrem gesteigert werden.
VM2000 ermöglicht das gleichzeitige Betreiben unterschiedlicher, voneinander völlig abgeschotteter BS2000/OSD-Systemumgebungen auf einem Server. Die Server-Betriebsmittel eines realen Servers können auf bis zu 15 virtuelle BS2000/OSD-Systeme (Gastsysteme) aufgeteilt werden. Die Gastsysteme sind untereinander voll abgeschottet, d.h. fehlerhaftes Verhalten (bis zum Crash) in einem Gastsystem hat keine Auswirkungen auf die übrigen.
Die Funktionalität der unter VM2000 ablaufenden Gastsysteme entspricht dem Native-Betrieb bzgl. des Befehlsumfanges, der Netz-Fähigkeit sowie den Test- und Dialoghilfen. Zur globalen Abrechnung der Gastsysteme ist ein zentrales VM-Accounting verfügbar.
Vorteil des Einsatzes von VM2000 gegenüber dem Einsatz mehrerer Server ist die Möglichkeit der Konsolidierung im Sinne der besseren Nutzung von HW-Ressourcen, Personal und Infrastruktur.
Die VM2000 V9.0 ist die aktuelle Version für die Business Server der S- und SX- Server. VM2000 V9.5 ist die VM2000-Version zur erstmaligen Bedienung von BS2000/OSD Business Servern der SQ-Serie und läuft ausschließlich auf SQ-Servern.
| Hauptmerkmale | Nutzen |
|---|
| Gleichzeitiger Betrieb von bis zu 15 BS2000/OSD-Systemen (Gastsystemen) auf einem Server | Ermöglicht Konsolidierung im Sinne der besseren Nutzung von HW-Ressourcen, Personal und Infrastruktur. |
| Voneinander völlig abgeschottete Systemumgebungen | Produktion, Entwicklung, Test oder auch sensitive Anwendungen können separiert werden |
Lastausgleich der Systeme untereinander
| Serverleistung, die ein System nicht benötigt, ist durch ein anderes System nutzbar
|
| Verteilung der CPU-Leistung des Servers auf die Gastsysteme kann festgelegt werden | Sicherstellung von Leistungsanteilen der Systeme entsprechend ihrer geschäftlichen Priorität |
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