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HR BPO als Instrument zur Krisenbewältigung

HR BPO als Instrument zur Krisenbewältigung

Zu Zeiten der Finanzkrise steht das Thema Kostensenkung bei vielen Unternehmen im Vordergrund. Das Auslagern von administrativer Personalarbeit kann Personalabteilungen und Budgets entlasten.

Die sich abzeichnende und vielfach bereits deutlich spürbare Rezession verändert auch die Anforderungen an die Personalabteilungen: Nannten viele Personaler bis vor kurzem noch den Fachkräftemangel als größte Herausforderung, steht nun wieder ein anderes – zugegebenermaßen altbekanntes - Thema im Vordergrund: Kostensenkung. Denn der Sparzwang in den Betrieben macht auch vor den Personalabteilungen nicht halt. Gleichzeitig gilt es aber, Services und deren Qualität beizubehalten oder weiter zu steigern. Hinzu kommt teilweise zusätzlicher administrativer Aufwand – etwa durch veränderte Abrechnungen aufgrund von Kurzarbeit.

Wie können Personalabteilungen diese unterschiedlichen Anforderungen effizient und zuverlässig erfüllen? Die Antwort auf diese Frage ist angesichts der konjunkturellen Unwägbarkeiten für immer mehr Unternehmen das Auslagern von Geschäftsprozessen des Personalwesens an einen externen Dienstleister (HR Business Process Outsourcing, HR BPO). Dadurch können sich die Personaler einerseits verstärkt auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren, andererseits schlägt dies auch auf der Kostenseite positiv zu Buche. Und zwar nicht nur in absoluten Zahlen, da ein Dienstleister aufgrund der Skaleneffekte die Leistungen günstiger erbringen kann. Sondern auch bei der Umwandlung von Fixkosten in variable Kosten: Denn beim Auslagern von Aufgaben fallen Kosten nur für die erbrachten Leistungen an.

So zahlen Kunden beispielsweise bei der Lohn- und Gehaltsabrechnung nur für die tatsächlich abgewickelten Fälle. Dies ist insbesondere in Phasen mit schwankenden Beschäftigtenzahlen ein deutlicher Vorteil für Unternehmen. Nicht zuletzt aus diesem Grund rückt HR BPO momentan in den Fokus vieler Personalund Finanzverantwortlichen. Das Auslagern von Prozessen aus dem Personalwesen kann zwar die Weltkonjunktur auch nicht retten – aber zumindest Personalabteilungen und Budgets in Krisenzeiten entlasten.