
Vollgas für neue Services
Erfahren Sie, wie SupplyOn durch die Implementierung einer virtualisierten und hochverfügbaren IT-Infrastruktur die Serveranzahl auf ein Viertel reduziert, die Flexibilität erhöht und die Kosten um bis zu 30% gesenkt hat.
Um auf die kurzfristig wechselnden Anforderungen ihrer Kunden schnell reagieren zu können, suchte SupplyOn, der weltweit größte Anbieter von webbasierten Services für Supply Chain Management in der Automobil- und Fertigungsindustrie, eine zuverlässige und flexible Infrastruktur. Hinzu kam, dass die bisherigen Lösungen aufgrund steigender Transaktionszahlen an ihre Grenzen stießen und sich rund um das B2B-Portal eine komplexe Applikationslandschaft gebildet hatte, für die 80 Server unterschiedlicher Baureihen und unter verschiedenen Betriebssystemen im Einsatz waren. Um Spitzenbelastungen abfangen zu können, mussten für jede Applikation entsprechende Leistungsreserven vorgehalten werden, was zu einer niedrigen Server-Auslastung von nur rund 15 Prozent und einem extrem hohen administrativen Aufwand führte. Zielsetzung bei der Konzeption der neuen IT-Infrastruktur war daher auch eine Reduzierung der Kosten durch eine optimierte Serverauslastung.
DIE WICHTIGSTEN FAKTEN
AUF EINEN BLICK
Unternehmen
• SupplyOn
Erbrachte Dienstleistungen
• Konzeption, Implementierung und Betrieb einer virtualisierten und hochverfügbaren IT-Infrastruktur als Plattform für die
von SupplyOn angebotenen Online-Dienste
Kennzahlen
• Anzahl physischer Server von 80 auf 20 reduziert
• Durchschnittliche Serverauslastung mehr als verdreifacht
Kundennutzen
• Mehr Flexibilität – Die Kunden von SupplyOn profitieren von der schnellen und kostengünstigen Bereitstellung neuer Online-Services:
deren Einführung verkürzte sich von einer Woche auf einen Tag
• Niedrigere Fixkosten – Die laufenden Kosten für den IT-Betrieb sanken um 20 Prozent, die Energiekosten sogar um rund 45
Prozent
• Variable Kosten sinken – Für temporär genutzte Systeme („Utility Computing”) fallen rund 30 Prozent niedrigere Kosten an
• Maximale Verfügbarkeit – Aufteilung auf zwei Rechenzentren und Virtualisierung sorgen für hohe Verfügbarkeit
Neugestaltung der IT-Infrastruktur
Aufgrund der Komplexität der Aufgabe und der hohen strategischen Bedeutung des Projekts, entschieden sich die Verantwortlichen von SupplyOn schon zu Beginn der Planung, IT-Spezialisten mit einzubinden. Gemeinsam mit TDS, einer Tochtergesellschaft von Fujitsu, bildeten sie eine Arbeitsgruppe, um Optimierungsmöglichkeiten und Einsparpotenziale auszuloten.
„Die geplante Neugestaltung sollte einerseits die IT-Kosten senken und uns andererseits mehr Flexibilität bei der raschen Einführung neuer Dienste und dem Bewältigen von Lastspitzen bieten“, erläutert Dr. Christian Stöcklmayer, Director IT bei der SupplyOn AG, die Beweggründe für das Projekt.
Flexibilität rauf, Kosten runter
Angesichts der komplexen integrierten Applikationslandschaft mit rund zehn verschiedenen Anwendungen wie SAP R/3, Oracle-Datenbank, WebEDI-, DMS- und Mail-Lösungen auf circa 80 Servern war von vornherein klar, dass nur eine grundlegende Konsolidierung der gesamten IT die von SupplyOn erhofften Kostensenkungen ermöglichen würde. Virtualisierung sollte darüber hinaus die Auslastung der Server erhöhen und eine bedarfsabhängige Ressourcenverteilung ermöglichen. Ein auf Grundlage der gemeinsamen Überlegungen verabschiedetes Konzept sah die Konsolidierung der kompletten Server-Landschaft auf rund 20 Server vor. Die Server-Zahl wurde damit auf ein Viertel reduziert. Die Migration auf die neuen Systeme wurde innerhalb von circa neun Monaten abgeschlossen. Mit dem Wechsel sanken die Kosten für den laufenden Betrieb um etwa 20 Prozent. Bei temporären Systemen, die TDS SupplyOn bei Bedarf zur Verfügung stellt, betrugen die Einsparungen sogar rund 30 Prozent. Die Anwendungen laufen nun auf Servern, deren Ressourcen sich mittels Virtualisierung flexibel den einzelnen Applikationen zuweisen lassen. Dadurch können Lastspitzen trotz der geringeren Anzahl der Systeme abgefangen werden. Bei steigenden Anforderungen fügen die Administratoren einfach und schnell weitere Server hinzu. Die Bereitstellungszeit zusätzlicher Systeme beträgt nun noch etwa einen Tag – verglichen mit rund einer Woche bei der alten IT-Landschaft.
„Durch die Zusammenarbeit mit TDS sind wir in der Lage, unseren Kunden Dienste in hoher Qualität und einer maximalen Verfügbarkeit bereitzustellen und zugleich rasch auf neue Anforderungen zu reagieren“, fasst Christian Stöcklmayer zusammen. „Dies ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für SupplyOn.“
SupplyOn
Mit mehreren Tausend Kunden aus über 70 Ländern ist SupplyOn der weltweit größte Anbieter von webbasierten Services für Supply Chain Management in der Automobil- und Fertigungsindustrie.
Hersteller und deren Zulieferer nutzen die Dienste von SupplyOn, um ihre Lieferketten, Beschaffungsprozesse und Produktentwicklungen effizienter zu gestalten. Zahlreichen Unternehmen dient die Plattform zudem als Kommunikations- und Collaboration-Tool für die Zusammenarbeit mit ihren Geschäftspartnern. Über die Online-Plattform des Unternehmens wird ein Transaktionsvolumen von über 50 Milliarden Euro pro Jahr abgewickelt.
