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Fujitsu Studie: Vier von fünf aktuellen digitalen Projekten im europäischen Einzelhandel sind von fraglichem Nutzen

24. Februar 2016

Auf einen Blick:

  • Ein Viertel der Einzelhändler hat keine klare Digitalisierungsstrategie
  • Einzelhändler sind sich einig über Notwendigkeit der Transformation, setzen aber unterschiedliche strategische Prioritäten 

Laut der aktuellen Studie „Der digitale Drahtseilakt“1 von Fujitsu fehlt den meisten Einzelhändlern eine klare Digitalisierungsstrategie. Zwar sind sich die Einzelhändler in den europäischen Ländern weitgehend einig, dass die digitale Transformation entscheidend für den zukünftigen Unternehmenserfolg ist. Jedoch zeigt sich mit 83 Prozent die überwältigende Mehrheit skeptisch, dass sie ihre entsprechenden Investitionen wirklich zielführend einsetzt. Fast drei Viertel der Einzelhändler haben derzeit das Gefühl, der Entwicklung hinterherzuhinken. Dabei müssten sie gerade jetzt besonders schnell sein und ihren Kunden neue digitale Möglichkeiten bieten. Dabei geht es vor allem um die umfassende Prozessintegration von Online-Auftritt, physischem Geschäft und zentralen Anwendungen der Händler.  

„In Zeiten, in denen die analoge und die digitale Welt immer stärker zusammenwachsen, wird das vernetzte Ladengeschäft zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil für den Einzelhandel“, erklärt Richard Clarke, Global Retail Director for Strategy & Business Development bei Fujitsu. „Retailer stehen unter starkem Druck, ihr Angebot und ihre Prozesse jetzt zu digitalisieren. Unsere Umfrage zeigt aber, dass vier von fünf Einzelhändlern das selbst vorgegebene Tempo bei der digitalen Ausrichtung nicht halten können. Mit fatalen Folgen: Sie sind weniger agil, haben höhere Kosten, die sich auf Preise und Umsätze niederschlagen, und können ihren Kunden einfach nicht das bieten, was diese inzwischen erwarten.“   

Das Jahr 2016 gilt bei Branchenexperten als Jahr der digitalen Transformation. Laut IDC werden bis zum Jahr 2018 etwa 80 Prozent der europäischen B2C-Unternehmen ihren Kunden ein Omnichannel-Angebot machen können.² „Eine einfache Homepage oder ein Online-Shop reichen da nicht mehr aus“, so ein befragter CEO. Der Kunde will frei entscheiden, wann er welchen Vertriebskanal nutzt. Obwohl weitgehend Einigkeit darüber herrscht, dass die digitale Transformation Auswirkungen auf den Umsatz hat, da sie das Einkaufserlebnis des Kunden und die Effizienz beeinflusst, weisen die Ergebnisse der Fujitsu-Studie auf erhebliche Diskrepanzen hinsichtlich der strategischen Prioritäten für digitale Projekte hin: 

  • Nur ein Drittel der Befragten meint, dass ihr Unternehmen wirklich auf eine digitale Priorisierung eingestellt ist.
  • Die befragten Führungskräfte sehen die Hauptverantwortung für die digitale Transformation bei sehr unterschiedlichen Funktionsträgern – nur ein Viertel sieht den CEO in der Pflicht.
  • Ein Drittel der teilnehmenden Geschäftsführer glaubt, dass bereits zu viel Geld in die Digitalisierung investiert wurde. 
  • Lediglich ein Viertel der Befragten glaubt, genau das Richtige zu tun.

„Kunden wollen im Laden den gleichen individuellen Service, den sie online gewohnt sind – egal ob über ein Smartphone oder ein Gerät im Ladengeschäft. Dem steht derzeit allerdings vor allem eine fehlende digitale Strategie über alle Kanäle hinweg im Weg – aber auch unterschiedliche Prioritäten, die sich teilweise gegenseitig ausschließen. Der Fokus von Fujitsus „Connected Retail”-Strategie liegt darauf, Einzelhändler bei der digitalen Omnichannel-Transformation zu unterstützen. Dazu gehört sowohl ein erfolgreicher Auftritt in der neuen digitalen Welt als auch eine reibungslose Digitalisierung der relevanten Geschäftsprozesse“, ergänzt Clarke.

Die Umfrageergebnisse im Hinblick auf den Einzelhandel:

1) Obwohl die meisten Einzelhändler angeben, mit ihrem Umgang mit der Digitalisierung zufrieden zu sein, gibt die überwiegende Mehrheit zu, dass ihre digitalen Transformationsprojekte einem „Drahtseilakt“ gleichen und sie über keine einheitliche Strategie verfügen.

  • Fast alle Einzelhändler (92 Prozent) sagen, dass sie überzeugt sind, die richtige Herangehensweise für die digitale Transformation gefunden zu haben, aber lediglich ein Viertel (26 Prozent) ist „äußerst zufrieden“.
  • 83 Prozent gestehen sich ein, dass ihre digitalen Investitionen ein Drahtseilakt mit ungewissem Ausgang sind. Das ist der höchste Prozentsatz im Vergleich zu allen befragten Sektoren.
  • Tatsächlich bekundet ein Viertel (25 Prozent), dass sie über keine einheitliche Strategie für ihre digitale Transformation verfügen.
  • Über die Hälfte (57 Prozent) dagegen empfindet, dass ihre digitale Strategie unklar und verwirrend ist.

2) Unterschiedliche digitale Agenden sowie die interne Priorisierung zählen zu den größten Herausforderungen bei der digitalen Transformation.

  • Weniger als ein Drittel (31 Prozent) der Entscheidungsträger im IT-Bereich gibt an, dass in ihren Unternehmen Digitalisierung höchste Priorität hat.
  • Im Vergleich zu anderen Bereichen sind sich die Einzelhändler am wenigsten darüber einig, wer im Unternehmen die Digitalisierung vorantreibt: die Führungsebene (ausgenommen des CEOs) (25 Prozent), Kunden (21 Prozent), die IT-Abteilung / CIO (17 Prozent) oder andere Bereiche (16 Prozent). Der CEO ist nur in 15 Prozent der Einzelhandelsunternehmen der Treiber der Digitalisierung.
  • Digitale Projekte falsch zu priorisieren, zählen fast ein Drittel (32 Prozent) der Einzelhändler zu den größten Hindernissen für eine erfolgreiche digitale Transformation – nur mangelnde Sicherheitsaspekte sind noch relevanter (33 Prozent).

3) Die Einzelhändler fühlen sich unter Druck, die Digitalisierung schneller durchzuführen. Aber sie sind nicht überzeugt, dass ihre Entscheidungen zu einer erfolgreichen Umsetzung führen. 

  • 79 Prozent der Einzelhändler geben an, dass es in ihrem Unternehmen Bestrebungen zu einer schnelleren Umsetzung der Digitalisierung gibt.
  • 73 Prozent sagen aus, dass sie in diesem Bereich hinterherhinken.
  • Die größten Hürden sehen die Einzelhändler in einem Anstieg der Kosten (46 Prozent), dem Problem, Talente zu gewinnen und zu halten (42 Prozent) und einem Rückgang der Gesamteinnahmen (38 Prozent).
  • Nur 26 Prozent der Einzelhändler sind der Überzeugung, den richtigen Weg bei der Digitalisierung eingeschlagen zu haben.
  • Zwei Drittel (66 Prozent) erklären, dass sie bei den Entscheidungen zur Umsetzung der Digitalisierung Schwierigkeiten haben.

4) Die Mehrheit der Einzelhändler spricht sich für IT-Investitionen in den Bereich Digitalisierung aus. Sie suchen jedoch nach einer besseren Balance mit den klassischen IT-Aufgaben: 

  • Bei der Befragung nach der Ausgabenverteilung für digitale Projekte in den Unternehmen gab die Mehrheit (55 Prozent) an, dass dazu das bisherige IT-Budget aufgeteilt wird, wobei mehr Geld in digitale Innovationen fließe.
  • Ein Viertel der Einzelhändler (25 Prozent) verfügt über ein Extrabudget zur Finanzierung digitaler Projekte.
  • Etwa ein Drittel der Entscheidungsträger im IT-Bereich (32 Prozent) glaubt, dass aktuell zu viel Zeit und Geld in digitale Projekte investiert werden.
  • Mehr als drei Viertel (76 Prozent) denken, dass ihr Unternehmen von einer gut durchdachten Digitalisierungs-Strategie profitieren würde.

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1 Der digitale Drahtseilakt: Die Studie zum Stand der Digitalisierung in europäischen Unternehmen wurde im Oktober 2015 von den unabhängigen Meinungsforschern Censuswide durchgeführt. Befragt wurden Geschäftsführer und IT-Entscheider aus Deutschland, Spanien, Schweden und Großbritannien. Insgesamt bestand die Studie aus zwei Teilen:

  • Im quantitativen Teil der Studie wurden 643 IT-Entscheider in den Bereichen Retail, Produktion, Finanzen und im öffentlichen Dienst befragt. Darunter waren 172 IT-Entscheider aus dem Retail-Sektor. Untersucht wurde dabei, wie die IT-Strategie umgesetzt wird und was die größten Hindernisse sind.
  • Eine Serie von qualitativen Interviews mit 16 Geschäftsführern aus allen genannten Ländern und den oben erwähnten Geschäftsfeldern.

2 IDC FutureScape: Worldwide Digital Transformation 2016 Predictions — Impact on Western EuropeOpen a new window, February 2016, Doc # EMEA40967016


Fujitsu’s Connected Retail approach

Fujitsu Connected Retail Approach

Fujitsu’s international strength and continuous investment in technology innovation allows the company to deliver consistent services to its customers. Fujitsu is committed to using its size, scope and experience as one of the world’s largest IT companies to deliver global capabilities with local responsiveness and know-how. This encompasses:

  • 159,000 people in more than 100 countries around the globe
  • Over 202 billion yen (US$1.69 billion) in R&D patents worldwide on technologies, products, services and processes
  • End-to-end portfolio of retail applications, devices and supporting services
  • One-stop-shop with the majority of products and solutions developed by Fujitsu

Fujitsu retail solutions cover the whole value chain – from store, warehouse and headquarter to the backbone in the data center. It transforms the customer experience in stores and across channels, and has the retail solution intellectual property, process knowledge and integration skills to make a difference.

Weitere Informationen über die Studie „Der digitale Drahtseitakt“ erhalten Sie über http://www.fujitsu.com/de/about/local/digital-tightrope/

Weitere Informationen über Fujitsu erhalten Sie über

Über Fujitsu

Fujitsu ist der führende japanische Anbieter von Informations- und Telekommunikations-basierten (ITK) Geschäftslösungen und bietet eine breite Palette an Technologieprodukten, -lösungen und -Dienstleistungen. Mit rund 159.000 Mitarbeitern betreut das Unternehmen Kunden in mehr als 100 Ländern. Fujitsu nutzt seine ITK-Expertise, um die Zukunft der Gesellschaft gemeinsam mit seinen Kunden zu gestalten. Im Geschäftsjahr 2014 (zum 31. März 2015) erzielte Fujitsu Limited (TSE:6702) mit Hauptsitz in Tokio, Japan, einen konsolidierten Jahresumsatz von 4,8 Billionen Yen (40 Milliarden US-Dollar).
Weitere Informationen unter www.fujitsu.com/de/

Über Fujitsu Central Europe (CE)

Fujitsu Central Europe (Deutschland, Österreich und die Schweiz) ist ein führender europäischer Informations- und Telekommunikations-Komplettanbieter. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in München und bietet ein umfassendes Portfolio von Technologieprodukten, Lösungen und Dienstleistungen, das von Endgeräten über Rechenzentrumslösungen, Managed und Maintenance Services und Cloud-Lösungen bis hin zum Outsourcing reicht. In der Region Central Europe erzielte Fujitsu im Geschäftsjahr 2014 (zum 31. März 2015) mit rund 2.800 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 1,8 Milliarden Euro.Fujitsu entwickelt und fertigt in Deutschland Notebooks, PCs, Thin Clients, Server, Speichersysteme sowie Mainboards und betreibt hochsichere Rechenzentren. Mit rund 10.300 Channel-Partnern, davon 8.000 in Deutschland, 1.800 in Österreich und 500 in der Schweiz, verfügt Fujitsu zudem über eines der leistungsfähigsten Partnernetzwerke der Branche.
Weitere Informationen finden Sie unter www.fujitsu.com/de/

Über Fujitsu EMEIA

In der Region EMEIA (Europa, Naher Osten, Indien und Afrika) zählt Fujitsu zu den führenden Anbietern von Informations- und Kommunikations-basierten Geschäftslösungen. Das Unternehmen bietet ein breites Portfolio an Technologieprodukten, Lösungen und Dienstleistungen, das von Arbeitsplatzsystemen über Rechenzentrumslösungen und Managed Services bis hin zu Software und Lösungen aus der Cloud reicht. Die Fujitsu Vision „Human Centric Intelligent Society“, zielt auf eine intelligente Gesellschaft, die den Menschen in den Mittelpunkt jeglicher Informations- und Kommunikationstechnologie stellt. Fujitsu EMEIA ist Teil der globalen Fujitsu Gruppe und beschäftigt rund 28.000 Mitarbeiter.
Weitere Informationen unter: ts.fujitsu.com/aboutus.

Michael Erhard

Telefon: Telefon: +49(0) 89 307686 237
E-Mail: E-Mail: michael.erhard@ts.fujitsu.com
Unternehmen: Fujitsu Central Europe

Enno Hennrichs

Telefon: Telefon: + 49 (0) 89 23031-627
E-Mail: E-Mail: Fujitsu-PR@fleishmaneurope.com
Unternehmen: FleishmanHillard Germany GmbH

Datum: 24. Februar 2016