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BKK Salzgitter

"Wir mieten nicht nur unsere SPARC Enterprise Server, sondern auch Software und Services. Dies schont unser Budget und verschafft uns finanzielle Freiräume. So können wir das Gesamtvolumen auf drei Jahre verteilen und die Systeme nach Ablauf des Mietvertrages günstig übernehmen"

Harald Nischan Leiter Vertragsmanagement / IT, BKK Salzgitter

Der Kunde

Die BKK Salzgitter ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung und gehört zur Gruppe der betriebsbezogenen Krankenkassen. Ihren Ursprung hat die Kasse im Unternehmen Salzgitter AG. Heute versichert die BKK Salzgitter die Mitarbeiter und ihre Familienangehörigen von ca. 100 Trägerbetrieben überwiegend aus Niedersachsen. Die BKK Salzgitter ist die einzig verbliebene BKK, die die wichtigste Fachanwendung Informationssysteme in der gesetzlichen Krankenversicherung (ISKV) auf einer eigenen IT-Infrastruktur betreibt.

Die Herausforderung

Eine Krankenkasse ist besonders gehalten, mit dem Geld ihrer Versicherten verantwortungsvoll umzugehen. Somit macht es Sinn, auch bei der Beschaffung der IT die jährlichen Kosten möglichst gering zu halten. Die BKK Salzgitter suchte daher einen IT-Provider mit einem innovativen Finanzierungskonzept für die Anschaffung von neuen Solaris-Servern sowie einer modernen Storage-Infrastruktur plus Backup-System. Auch Software und Dienstleistungen galt es zu finanzieren.

Die Lösung

Um das Rechenzentrum der BKK Salzgitter noch stärker abzusichern, entschied sich die Betriebskrankenkasse für den Aufbau eines zweiten Standortes in einem anderen Brandabschnitt auf dem Firmengelände. Über ein Glasfasernetz sind nun zwei SPARC Enterprise Server vom Typ M4000 miteinander verbunden. Um alle Daten zentral zu speichern und zu sichern, existieren in den beiden Rechenzentren je ein ETERNUS DX60 Speichersystem, verbunden mit einer ETERNUS LT Tape Library. Die Finanzierung in Form eines Mietvertrags erfolgte durch Fujitsu Financial Services in Zusammenarbeit mit der Siemens Finance & Leasing GmbH.

Kundenvorteile

Bei einer Krankenkasse geht es um sehr persönliche Daten von Mitgliedern und Patienten, die besonders gesichert werden müssen. Außerdem spielt der elektronische Datenaustausch mit Arbeitgebern, Leistungserbringern und diversen Behörden eine immer größere Rolle. Hierfür hat die BKK Salzgitter die Branchenlösung ISKV Basis von der BITMARCK Service GmbH im Einsatz. Hierüber verwaltet die BKK die Beiträge und Leistungen ihrer über 40.000 Mitglieder und zusätzlicher Mitversicherer von 22.300 Familienangehörigen.

Um diese Datenmenge zu bewältigen, arbeitet nun ein SPARC Enterprise Server M4000 mit Solaris 10-Betriebssystem im Produktivrechenzentrum der BKK Salzgitter. Das bisherige Solaris- System entsprach nach fünf Jahren nicht mehr den Anforderungen. „Wir haben mit den M4000 Servern einen starken Performance-Schub bekommen“, verdeutlicht Thorsten Skiba, Referent EDV/Organisation bei der BKK Salzgitter. „Gerade in den Batch-Läufen hat sich das Tempo teilweise verzehnfacht.“

Das zentralisierte Storage läuft über eine neue ETERNUS DX60, ein hochskalierbares Plattenspeichersystem von Fujitsu mit redundanten Komponenten und RAID-Schutz. Die Zentralisierung vereinfacht die Infrastruktur; denn setzte die BKK Salzgitter in der Vergangenheit auf mehrere Insellösungen, „so nutzen wir jetzt nur noch ein System, mit dem wir alles sichern können – von den SQL- und Informix- Datenbanken bis hin zu Solaris- und Windows-Daten“, erklärt Thorsten Skiba. Um die Daten doppelt und auf verschiedenen Medien zu sichern, kommt im Produktivrechenzentrum noch eine (bereits vorhandene) ETERNUS LT60 Tape Library zum Einsatz.

Für einen möglichst effizienten Datensicherungsprozess nutzt die BKK Salzgitter CommVault Simpana. Mit dieser Software lassen sich Backups und Restores plattformübergreifend administrieren. Dabei bietet die Oberfläche von Simpana eine sehr gute Übersicht aller Ressourcen und reduziert den Verwaltungsaufwand durch einen hohen Automatisierungsgrad.

Für ein Höchstmaß an Hochverfügbarkeit sorgt ein gespiegeltes Rechenzentrum in einem Nebengebäude der BKK-Zentrale, wo alle Hardwarekomponenten noch einmal vorhanden sind; nur dass hier eine kleinere Tape Library, die ETERNUS LT20, die Daten auf Band sichert.

Diese Hochverfügbarkeits-Infrastruktur ist nur durch eine intelligente Finanzierung möglich geworden. „Unter den Betriebskrankenkassen sind wir ein echter Exot, weil wir uns ein eigenes Rechenzentrum leisten“, so Thorsten Skiba. „Das passt nur in unser Budget, weil wir neue Komponenten traditionell über einen Mietvertrag anschaffen.“ Diese „Operating Lease“ genannte Finanzierungslösung läuft im Fall der BKK Salzgitter über 36 Monate, die Kaufsumme verteilt sich somit auf drei Geschäftsjahre.

„Für uns war es eine äußerst positive Nachricht, dass neben der Hardware auch die Kosten für Software und Service von Fujitsu über den Mietvertrag laufen können“, erklärt Thorsten Skiba. „Gerade im Solaris-Umfeld stellt die Software schließlich einen großen Kostenfaktor dar.“

Ein großer Vorteil ist zudem die Flexibilität der Finanzierung. So könnte die BKK Salzgitter einerseits jederzeit die Systeme an Fujitsu zurückgeben oder sie auch vor Ablauf ganz übernehmen. „Für uns macht es allerdings am meisten Sinn, die komplette IT-Umgebung nach Ablauf der drei Jahre zum günstigen Restwert zu übernehmen“, meint Skiba.

Fazit

Die neue Hochverfügbarkeitsumgebung erweist sich für die BKK Salzgitter als budgetschonend auf allen Ebenen, schließlich reduzieren sich bei der Betriebskrankenkasse die Energiekosten im Rechenzentrum um ein gutes Drittel. Neben der günstigen Finanzierung schlägt sich auch die gute Vorbereitung durch die Fujitsu-Experten positiv nieder, wie Thorsten Skiba bestätigt:


„Fujitsu hat dieses Projekt sehr gut geplant, sodass wir unser Rechenzentrum mit einer minimalen IT-Abteilung selbst betreuen können. Auch die Beratung von Fujitsu Financial Services lief äußerst zufriedenstellend. Wir profitieren jetzt von einer sehr günstigen Finanzierung, was den Betrieb einer eigenen Hochverfügbarkeitsumgebung für uns als Betriebskrankenkasse möglich macht. Nach der Übernahme der Systeme bei Vertragsende werden wir die Umgebung sicherlich nochmal weitere zwei Jahre im Einsatz haben – die Kosten würden sich also de facto auf fünf Jahre verteilen.“

Download

Casestudy BKK (168 KB)