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Compliance leicht gemacht: Fujitsu und NetApp bieten Private Storage für Public-Cloud-Kunden

04. Dezember 2017

Auf einen Blick:

  • Fujitsu integriert dedizierte NetApp Storage-Systeme in die Hybrid Storage-Lösung der Fujitsu Cloud Service K5-Rechenzentren 
  • Die Daten von verschiedenen Public Clouds können damit ab sofort „private“ und im Inland abgelegt werden – ein wichtiger Aspekt für die Compliance gemäß regulatorischer Vorgaben wie GDPR
Nutzer der Public und Virtual Private Cloud von Fujitsu können mit dem Fujitsu Cloud Service K5 ab jetzt ihre Daten auch entsprechend strikter Compliance-Vorgaben für Datenspeicherung ablegen. Möglich wird das durch eine Partnerschaft mit NetApp. Diese ermöglicht künftig die private Konsolidierung und Speicherung von Daten aus einer oder mehreren Public Clouds an einem frei wählbaren Ort. Durch den Ausbau der bereits seit Längerem bestehenden Zusammenarbeit beider Unternehmen kann Fujitsu den Nutzern von Cloud Service K5 auch private Storage-Kapazitäten in Public-Cloud-Systemen zur Verfügung stellen. Die Fujitsu Hybrid-Storage-Lösung basiert auf spezifischen NetApp Private-Storage-Angeboten, die in Rechenzentren von Fujitsu gehostet werden.

Public Cloud Services eignen sich vor allem für kostenbewusste Nutzer, da hier in der Regel Ressourcen geteilt werden. Wer sich hingegen für eine Private Cloud entscheidet, hat eine Vielzahl von dedizierten Computing- und Netzwerk-Funktionen zur Verfügung. Management und Storage werden jedoch auch hier geteilt. Das bedeutet: Die Nutzer haben wenig Kontrolle darüber, wo ihre Daten genau liegen. Das kann zu konkreten Problemen mit der Compliance führen, denn sie riskieren unter Umständen, dass sensible Informationen ohne ihr Wissen und Einverständnis an einen beliebigen Ort irgendwo in der Welt transferiert werden.  

Leistungsstark und kostengünstig
Mit der Implementierung von Fujitsu Hybrid Storage in das globale Netz der Fujitsu Cloud Service K5-Rechenzentren in vielen Regionen der Welt, in gehostete Rechenzentren sowie in Installationen vor Ort („on-premise“), kombinieren Kunden die Vorteile einer lokalen Datenablage und den niedrigen Kosten von Public Cloud Services. Dabei können sie sicher sein, dass sich ihre Informationen an einem ihnen bekannten Ort befinden.

Die Verfügbarkeit von Fujitsu Hybrid Storage als Option für K5-Kunden bietet insbesondere solchen Unternehmen neue Möglichkeiten, die in komplexen Umgebungen mit heterogenen Cloud-Lösungen agieren und dabei auch Angebote von Anbietern wie Amazon, Microsoft oder Oracle nutzen. Heutzutage gehört es zum Anforderungskatalog für Unternehmen, dass sie ein separates Storage-System für jeden Private-Cloud-Einsatz unterhalten. Die daraus resultierende Komplexität macht den Überblick über und das Management der Kundendaten gemäß der im Mai 2018 in Kraft tretenden GDPR der EU extrem schwierig.

Mehr Schutz, mehr Compliance
Die Konsolidierung von Daten aus unterschiedlichen Clouds in ein einziges, privates Hybrid-Storage-System im Rahmen der Fujitsu Cloud Service K5-Rechenzentren bietet den Kunden eine entscheidend bessere Übersicht und mehr Schutz. Darüber hinaus erleichtert der Katalogmanager im Cloud Service Manager die Kontrolle und Verwaltung von Multi-Cloud-Umgebungen genauso wie die von hybriden IT-Infrastrukturen mit Cloud-basierten und On-Premise-Systemen.

Dazu Conway Kosi, SVP und Head of Managed Infrastructure Services bei Fujitsu EMEIA: „Im Rahmen einer kürzlich durchgeführten Studie hat sich gezeigt, dass sich viele Unternehmenslenker ernsthafte Sorgen um die Compliance machen. Für 59 Prozent ist es sogar das Hauptproblem. Bei Nicht-Einhalten der Bestimmungen drohen harte Strafen. Aber die stets wachsende Komplexität von hybriden IT-Umgebungen in den Unternehmen macht ein anforderungsgerechtes Datenmanagement zur echten Bewährungsprobe. Nicht zuletzt durch unsere Kollaboration mit NetApp lässt sich dies besser bewältigen. Die Daten sind auf einen Blick überschau- und kontrollierbar und es kann jederzeit festgestellt werden, ob sie bewegt wurden oder wer überhaupt Zugriff hat.“

Diese neue Erweiterung macht das Angebot von NetApp auch für die Kunden des Fujitsu Cloud Service K5 verfügbar. Die Integration sorgt für einheitliche Zugangskontrolle, Schutz, Sicherheit und die Sichtbarkeit der Informationen sowie wichtige Einblicke in alle Cloud-basierten eigenen Daten, egal wo sie herkommen. Zudem können Nutzer das Management in einer einzigen Sprache abwickeln und einheitliche Mechanismen nutzen.

„Daten sind der Treibstoff für die Transformation von Unternehmen. In einer Welt, in der Datenvolumen und Komplexität immer weiter zunehmen, bietet die NetApp Data Fabric einen klaren Wettbewerbsvorteil. Die Kombination von NetApp Private Storage und Fujitsu Cloud Service K5 bietet den Nutzern die Möglichkeit, ihre Daten optimal einzusetzen und sich damit in einer digitalisierten Welt neue Perspektiven zu erschließen“, ergänzt Anthony Lye, Senior Vice President Cloud Business Unit bei NetApp.

Preise und Verfügbarkeiten
K5-Kunden in der EMEIA-Region haben ab sofort die Option, ihre Daten privat zu speichern. Preise variieren je nach Nutzung und Umfang.

Weitere Informationen zum Fujitsu Cloud Service K5 erhalten Sie über http://www.fujitsu.com/de/services/data-center-services/hybrid-cloud/k5/

Weitere Informationen über Fujitsu erhalten Sie über

Über Fujitsu

Fujitsu ist der führende japanische Anbieter von Informations- und Telekommunikations-basierten (ITK) Geschäftslösungen und bietet eine breite Palette an Technologieprodukten, -lösungen und -Dienstleistungen. Mit rund 156.000 Mitarbeitern betreut das Unternehmen Kunden in mehr als 100 Ländern. Fujitsu nutzt seine ITK-Expertise, um die Zukunft der Gesellschaft gemeinsam mit seinen Kunden zu gestalten. Im Geschäftsjahr 2015 (zum 31. März 2016) erzielte Fujitsu Limited (TSE:6702) mit Hauptsitz in Tokio, Japan, einen konsolidierten Jahresumsatz von 4,7 Billionen Yen (41 Milliarden US-Dollar).
Weitere Informationen unter www.fujitsu.com/global/

Über Fujitsu Central Europe (CE)

Fujitsu Central Europe (Deutschland, Österreich und die Schweiz) ist ein führender europäischer Informations- und Telekommunikations-Komplettanbieter. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in München und bietet ein umfassendes Portfolio von Technologieprodukten, Lösungen und Dienstleistungen, das von Endgeräten über Rechenzentrumslösungen, Managed und Maintenance Services und Cloud-Lösungen bis hin zum Outsourcing reicht. In der Region Central Europe erzielte Fujitsu im Geschäftsjahr 2014 (zum 31. März 2015) mit rund 2.800 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 1,8 Milliarden Euro. Fujitsu entwickelt und fertigt in Deutschland Notebooks, PCs, Thin Clients, Server, Speichersysteme sowie Mainboards und betreibt hochsichere Rechenzentren. Mit rund 10.300 Channel-Partnern, davon 8.000 in Deutschland, 1.800 in Österreich und 500 in der Schweiz, verfügt Fujitsu zudem über eines der leistungsfähigsten Partnernetzwerke der Branche.
Weitere Informationen finden Sie unter www.fujitsu.com/at/

Über Fujitsu EMEIA

Fujitsu ermöglicht Kunden, größtmöglichen Nutzen aus dem Einsatz herkömmlicher IT-Systeme (Robust IT) und agiler, innovativer digitalen Lösungen (Fast IT) zu ziehen. Der führende Anbieter von Informations- und Telekommunikations-basierten (ITK) Geschäftslösungen gewährleistet dies durch sein breites Portfolio an Technologieprodukten, Lösungen und Dienstleistungen, das von Arbeitsplatzsystemen über Rechenzentrumslösungen und Managed Services bis hin zu Software und Lösungen aus der Cloud reicht. Fujitsus Vision einer Human Centric Intelligent Society zielt auf eine nachhaltige Gesellschaft, die den Menschen in den Mittelpunkt jeglicher Informations- und Kommunikationstechnologie stellt. Fujitsu EMEIA ist Teil der globalen Fujitsu Gruppe und beschäftigt in dieser Region (Europa, Naher Osten, Indien, Afrika) mehr als 29.000 Mitarbeiter.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.fujitsu.com/at/.

Ines Schmied-Binderlehner



Telefon: Telefon: +43 1 524 77 90-24
E-Mail: E-Mail: fujitsu@ikp.at
Unternehmen: ikp Wien GmbH

Datum: 04. Dezember 2017