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CeBIT 2014: Fujitsu präsentiert neuartiges IT-Sicherheitskonzept für „Digitale Souveränität“

March 10, 2014

Auf einen Blick:

  • Neuartiges Konzept weist den Weg zur „Digitalen Souveränität“
  • Ziel ist es, gekapselte hochsichere Umgebungen auf der Basis bestehender Infrastrukturen zu bieten
  • Erste Komponenten sollen ab Herbst 2014 verfügbar sein

Auf der CeBIT 2014 gibt Fujitsu erstmals Einblicke in ein groß angelegtes Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das ein neues Konzept für IT- und Datensicherheit verfolgt. Mittelfristiges Ziel des Projekts „Digitale Souveränität“ ist die Bereitstellung einer vollständig gekapselten, hochsicheren Anwendungsumgebung, die weitgehend auf bisherigen IT-Infrastrukturen betrieben werden kann. Ein umfassender Ansatz – vom Endgerät über die Datenübertragung bis hin zum Rechenzentrum – sorgt dabei für ein durch technische Maßnahmen bislang unerreichtes Sicherheitsniveau. Das Forschungsprojekt wird von Deutschland aus vorangetrieben, wo auch die ersten Komponenten der Lösung erhältlich sein werden.
Fujitsus Konzept für „Digitale Souveränität“ setzt auf eine Software-basierte Architektur für die Kapselung von Anwendungen. Diese ermöglicht eine hochsichere Abschottung schutzbedürftiger Programme und Inhalte von der übrigen IT-Infrastruktur und somit sichere Anwendungen und sichere Datenübertragung selbst in einer an sich unsicheren IT-Umgebung. Bestehende Hardware und Netzwerk-Infrastrukturen können dadurch weiterhin genutzt werden.

Eventuelle Einbruchstellen auf Seiten der Endgeräte und im Rechenzentrum lassen sich dadurch schließen. Zum Einsatz kommt dabei eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen. Diese umfassen unter anderem die Absicherung der Ein- und Ausgabefunktionen von Endgeräten, das Isolieren von Applikationen („Sandboxing“), die Überwachung der Schnittstellen und des Speichers, eine kaskadierte Verschlüsselung sowie auf Rechenzentrumsseite durchgehendes Monitoring, Audit-Logging und eine neuartige Multifaktorenabsicherung gegen Datendiebstahl und Cyber-Angriffe.

Bestandteil des Konzepts sind auch speziell geschützte Sicherheitsgehäuse etwa für Server. Bei unauthorisiertem Zugriff wird entweder ein Alarm ausgelöst oder das System heruntergefahren. Zudem werden innerhalb des Rechenzentrums verschiedene abgetrennte Sicherheitszonen eingerichtet und der Zugriff auf die Systeme nur nach einer gleichzeitigen Authorisierung durch mehrere befugte Personen freigeschaltet („Dedicated Multiple Eyes Authentication“). Die Datenübertragung wird durch eine (optional auch mehrfache) Tunnelung und eine bis zu 2048 Bit starke Verschlüsselung geschützt. Es wird außerdem möglich sein, die Anwender mit einer Ampel-Darstellung über das Sicherheitsniveau der von ihnen gerade genutzen Anwendungen zu informieren.

Seit über zehn Jahren arbeiten Fujitsu-Spezialisten an den Entwicklungsstandorten in Augsburg, Paderborn und München an Themenstellungen rund um die IT- und Datensicherheit. Mit ihrem Wissen unterstützt Fujitsu seine Kunden, um Digitale Souveränität zu erlangen. Nach der derzeitigen Planung wird die Gesamtlösung in knapp zwei Jahren verfügbar sein. Die einzelnen Komponenten decken ein breites Spektrum an möglichen Angriffspunkten ab, um der Komplexität von IT-Sicherheit gerecht zu werden, und befinden sich noch in der Entwicklungs- beziehungsweise Patentierungsphase.

Erste Komponenten werden jedoch bereits im Laufe dieses Jahres verfügbar sein. So wird Fujitsu eine Lösung zur sicheren Anbindung von Endgeräten mit dem Namen „SecuredWApp“ auf den Markt bringen. Diese wird voraussichtlich im Herbst verfügbar sein – zunächst für Schulen, später für Kommunen und Behörden. Sie nutzt Forschungsergebnisse von Fujitsu, Komponenten von Partnern und greift die bisherigen Erfahrungen aus dem Pilotprojekt „Digitales Bildungsnetz Bayern“ (DBB) auf. Bei SecuredWApp werden bereits Technologien, wie etwa die Kapselung der Applikationen und eine gesicherte Übertragung eingesetzt: Diese Sicherheitsfunktionen werden auch Bestandteil der Lösung zur Digitalen Souveränität sein – allerdings dann auf einem noch höheren Sicherheitsniveau.

Fujitsu strebt zur finalen Entwicklung des Konzeptes Digitale Souveränität auch eine Kooperation mit staatlichen Stellen in Deutschland an. Dadurch wird nicht nur eine hochsichere Lösung für Einsatzmöglichkeiten in der Privatwirtschaft, sondern auch für sichere E-Government-Anwendungen geschaffen.

Zitat:
Jürgen Walter, Executive Vice President und CEO Fujitsu Zentraleuropa
„Mit der Forschung und Entwicklung rund um das Konzept der Digitalen Souveränität trägt Fujitsu der steigenden Nachfrage nach Lösungen für IT- und Datensicherheit in Deutschland Rechnung. Höchste Sicherheitsstandards - zusammen mit den hierzulande geltenden Datenschutzbestimmungen - sorgen für maximalen Schutz vor einem unberechtigten Zugriff auf Informationen.“

Weitere Details zum Thema wird Fujitsu auf dem Fujitsu Forum 2014 (19. – 20. November 2014) in München vorstellen. 

Fujitsu ist auf der CeBIT an folgenden Ständen vertreten:

  • Fujitsu-Stand: Halle 7, Stand A28
  • api Computerhandel, Halle 15, Stand D21, (Zutritt nur für ITK-Fachhändler, Aussteller und Journalisten)
  • Intel Pavillon P37, Nord LB/forum
  • SAP HANA Showroom: Halle 4, Stand C04 (SAP-Stand)
  • Software AG: Halle 4, Stand C11

Weitere Informationen über Fujitsu erhalten Sie über

– Ende –

Über Fujitsu

Fujitsu ist der führende japanische Anbieter von Informations- und Telekommunikations-basierten (ITK) Geschäftslösungen und bietet eine breite Palette an Technologieprodukten, -lösungen und -Dienstleistungen. Mit rund 162.000 Mitarbeitern betreut das Unternehmen Kunden in mehr als 100 Ländern. Fujitsu nutzt seine ITK-Expertise, um die Zukunft der Gesellschaft gemeinsam mit seinen Kunden zu gestalten. Im Geschäftsjahr 2013 (zum 31. März 2014) erzielte Fujitsu Limited (TSE:6702) mit Hauptsitz in Tokio, Japan, einen konsolidierten Jahresumsatz von 4,8 Billionen Yen (46 Milliarden US-Dollar). Weitere Informationen unter http://www.fujitsu.com

Pressekontakt:

Ecker & Partner
Mag. Ulrike Schmid
Tel.: +43 (0)1 599 32 – 30
u.schmid@eup.at

Datum: 10 March, 2014