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Europaweite Einzelhandelsstudie 2013 von Fujitsu: Das Filialgeschäft bleibt der wichtigste Kontaktpunkt mit dem vernetzten Kunden

June 11, 2013

Auf einen Blick:

  • Fujitsu stellt Ergebnisse seiner Retail-Studie vor. Befragt wurden Führungskräfte im europäischen Einzelhandel zur Zukunft des Filialgeschäfts innerhalb des Multi-Channel-Vertriebsmodells
  • 65 Prozent der befragten europäischen Einzelhändler sind der Meinung, dass der stationäre Einzelhandel weiter an Bedeutung gewinnen wird, auch wenn der Online-Handel derzeit als das attraktivste Vertriebsmodell angesehen wird
  • Online-Shopping erzielt 8 von 10 Punkten, wenn es um die Zukunft der einzelnen Distributionsmodelle im Retail geht

Auch wenn europaweit die Umsätze im Online-Handel und Mobile Commerce stetig steigen, bleibt das Filialgeschäft gemäß einer Studie von Fujitsu1 zum europäischen Einzelhandel weiterhin der Geschäftsmittelpunkt des Einzelhandels im Kontakt mit dem vernetzten Kunden. Laut der Studie müssen Einzelhändler aufgrund des Wettbewerbsdrucks effiziente Geschäftsprozesse mit einem hochwertigen Einkaufserlebnis für ihre Kunden verbinden – egal ob im Laden vor Ort, online oder über das Smartphone. Fujitsu, einer der weltweit führenden Anbieter von IT-Lösungen und -Services für den Einzelhandel, arbeitet aktuell mit über 500 Einzelhändlern und 82.000 Einzelhandelsgeschäften auf der ganzen Welt zusammen. Die von Fujitsu in Auftrag gegebene europaweite „Einzelhandelsstudie 2013“ untersucht die Zukunft des stationären Einzelhandels innerhalb des Multi-Channel-Vertriebsmodells. Des Weiteren betrachtet sie die aktuellen Herausforderungen im Einzelhandel, die zum Beispiel die Umsatzsteigerung, Mitarbeiterführung oder den ganzheitlichen Blick auf Kunden über alle ertriebskanäle hinweg betreffen. Außerdem untersucht die Studie, wie mit angemessenen Investitionen in multi-kanalfähige Innovationen ein hochwertiges Einkaufserlebnis für die Kunden erzeugt werden kann.2

Die wichtigsten Ergebnisse
Gemäß der Studie sind zwei Drittel der teilnehmenden Retail-Manager der Meinung, dass der stationäre Einzelhandel in Europa erheblich an Bedeutung gewonnen hat (65 Prozent). Das ist besonders in Ländern wie Italien (74 Prozent) und Frankreich (68 Prozent) der Fall, in denen Einkaufszentren oder Einkaufsmöglichkeiten in Fußgängerzonen weiterhin eine sehr große Bedeutung haben. Obwohl Kunden europaweit den Online-Handel als das attraktivste Vertriebsmodell bezeichnen (72 Prozent), gibt es große nationale Unterschiede. So benennen deutsche Einzelhändler derzeit den Online-Handel als den attraktivsten Vertriebskanal für ihre Kunden (81 Prozent), während in Italien besonders das Hyper- und Supermarkt-Modell am beliebtesten bleibt (78 Prozent), dicht gefolgt vom Einkauf im Stadtzentrum (71 Prozent). In Großbritannien findet sich eine größere Ausgeglichenheit zwischen den unterschiedlichen Vertriebsmodellen. 

Trotz des anhaltenden Erfolgs des E-Commerce sind der Studie von Fujitsu zufolge traditionelle Retailer davon überzeugt, dass das klassische Ladengeschäft auch in Zukunft seinen Platz im Einzelhandel haben wird, auch wenn die Vorstellungen vom Laden der Zukunft weit auseinander gehen. Filialen werden voraussichtlich der Ort bleiben, an dem Einzelhändler ihren Kunden das Markenerlebnis hautnah ermöglichen können und dieses Hand in Hand mit dem Online- oder Mobil-Erlebnis geht. Das Einzelhandelsgeschäft bleibt damit der wichtigste Vertriebskanal für Retailer und deren Kunden in ganz Europa. Allerdings verändern sich seine Rolle und sein Geschäftsmodell zu schnell, um die Bedürfnisse der Multi-Channel-Shopper zu befriedigen. Angebotene Services werden zum größten Mehrwert der Filiale – dazu gehören auch hybride Services, die Online- und In-Store-Angebote verknüpfen, wie „Click & Collect“. Insgesamt definierten 86 Prozent der Studienteilnehmer das Angebot von Mehrwert-Services als die wichtigste Aufgabe des Filialvertriebs – in Frankreich waren es sogar 94 Prozent.

91 Prozent der befragten Einzelhändler in Großbritannien sehen die Rolle der Filiale hauptsächlich als Verkaufsort, für Italiener ist der dort stattfindende Markenauftritt am wichtigsten (88 Prozent). Deutsche wiederum haben eine etwas ausgewogenere Sicht auf die verschiedenen Rollen des Einzelhandelsgeschäfts. Diese Ergebnisse untermauern die Bedeutung des Einkaufserlebnisses im Laden vor Ort, wenn es um die Entdeckung von Produkten und die mit dem Verkauf verbundene Interaktion geht. Die Ladenpräsenz bietet dem Einzelhändler zudem die Möglichkeit, seine Angebote unterschiedlich „zu verpacken“, um Kunden zum Kauf zu animieren, anstatt ausschließlich über den Preis zu konkurrieren. Aber danach befragt, wie wichtig welches Vertriebsmodell für die Zukunft ihres Unternehmens ist, bewerten sie den Online-Handel auf einer Skala von 1 bis 10 Punkten mit fast 8 von 10 möglichen Punkten. 

1 Europaweite Einzelhandelsstudie 2013 von Fujitsu 
2 Diese Ergebnisse werden in einer separaten Pressemeldung mitgeteilt.

Zitat

Johannes Baumgartner, Managing Director Austria – Fujitsu
Eines ist klar – die Filiale vor Ort bleibt für die Mehrheit der Kunden die beliebteste Anlaufstelle im Einzelhandel. Aber das Geschäftsmodell verändert sich schnell und der Einzelhandel muss sich den Bedürfnissen des Multi-Channel-Käufers anpassen. Die in der Filiale angebotenen Services werden mehr und mehr zum entscheidenden Mehrwert und Wettbewerbsfaktor – sowohl in Bezug auf die verkaufsbezogene Interaktion mit dem Kunden als auch im Hinblick auf Prozesseffizienz durch Angebote wie „Click & Collect“. Fujitsu unterstützt Einzelhändler, dieses Ziel zu erreichen, indem wir dabei helfen, die eingesetzte IT zu vereinfachen und damit die Flexibilität und Nähe zum Kunden erhöhen.“

Die Zukunft des stationären Einzelhandels in einer Multi-Channel-Umgebung: Wie können Geschäftseffizienz und Kundenerlebnis verbessert werden und sich somit die Herausforderungen von heute zum Erfolg von morgen wandeln?

Im Auftrag von Fujitsu hat das Markt- und Meinungsforschungsunternehmen Novametrie eine unabhängige Studie mit Führungskräften von Einzelhändlern in Frankreich, Deutschland, Italien, Großbritannien und weiteren europäischen Ländern durchgeführt. Von September bis November 2012 fanden 20 qualitative Interviews (persönlich und telefonisch) statt. Diesen folgten 161 quantitative Online-Interviews im Januar und Februar 2013. Die Ergebnisse der Studie finden Sie hier.

Fujitsu Retail-Lösungen
Der Einzelhandel verändert sich mit beispielloser Geschwindigkeit. Grenzüberschreitendes Wachstum, Multi-Channel-Shopping, mobile Endgeräte und intelligente Back-Office-Technologien verändern die Erwartungen und Erfahrungen von Verbrauchern ebenso wie Betriebsmodelle und Geschäftsabläufe im Einzelhandel. Führungskräfte im Einzelhandel versuchen mit dieser Entwicklung Schritt zu halten und wollen ihre Umsätze über ein differenziertes Kundenerlebnis und eine höhere Effizienz ihrer Geschäftsabläufe steigern. Fujitsu unterstützt Handelsunternehmen dabei, diese Herausforderungen zu meistern. Unser tiefes Verständnis des Einzelhandels haben wir in 30 Jahren enger Zusammenarbeit mit mehr als 500 Kunden und 82.000 Einzelhandelsfilialen erworben. Es ist unser Ziel, ein differenziertes Kundenerlebnis zu ermöglichen, das Umsatz, Effizienz von Geschäftsabläufen und Kundenzufriedenheit erhöht. Fujitsu bietet leistungsfähige Hardware, integrierte Software-Lösungen und Multi-Vendor-Support-Services, die für Einzelhändler weltweit eine verlässliche Grundlage sind, um ihr Markenversprechen zu halten sowie Durchsatz und Effizienz zu optimieren. Das Portfolio umfasst Front- sowie Back-Offices des Händlers und bietet Lösungen für den Point of Sale, Mobile und Self-Service-Lösungen sowie End-to-end-Retail-Anwendungen. Praxisgerechte Angebote für Business Analytics gehören ebenso dazu wie Managed IT-Services für Filial-IT, Netzwerke, Anwendungen und Infrastruktur. Fujitsu gehört zu den führenden Anbietern von Cloud-Lösungen, Cloud-Technologie und Cloud-Services.

– Ende –

Über Fujitsu

Fujitsu ist der führende japanische Anbieter von Informations- und Telekommunikations-basierten (ITK) Geschäftslösungen und bietet eine breite Palette an Technologieprodukten, -lösungen und -Dienstleistungen. Mit rund 162.000 Mitarbeitern betreut das Unternehmen Kunden in mehr als 100 Ländern. Fujitsu nutzt seine ITK-Expertise, um die Zukunft der Gesellschaft gemeinsam mit seinen Kunden zu gestalten. Im Geschäftsjahr 2013 (zum 31. März 2014) erzielte Fujitsu Limited (TSE:6702) mit Hauptsitz in Tokio, Japan, einen konsolidierten Jahresumsatz von 4,8 Billionen Yen (46 Milliarden US-Dollar). Weitere Informationen unter http://www.fujitsu.com

Pressekontakt:

Ecker & Partner
Mag. Ulrike Schmid
Tel.: +43 (0)1 599 32 – 30
u.schmid@eup.at

Datum: 11 June, 2013